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Schlaglöcher

Der harte Winter schlägt nicht nur aufs Gemüt, er hat auch Schweizer Straßen produziert. Straßen mit Löchern. Die Gemeinde Niderzimmern ist davon auch betroffen und will jetzt ihr Straßenbild verbessern. So kann jeder der will für 50 Euro ein Schlagloch erwerben. Durch die Aktion mit dem Namen „Teer muss her“ sollen die schadhaften Stellen mit Bitumen aufgefüllt werden, wie die „Thüringische Landeszeitung“ berichtet. Der jeweilige Spender werde mit einer Plakette neben dem geflickten Schlagloch verewigt, schreibt die Zeitung. Weitere kuriose Verkäufe.

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• Den Kühlschrank müsste man schon aufmachen

21.12.2009 • Anne Sarah

DerWeihnachtshund

Wer für die Zeit zwischen den Feiertagen eine schöne, entspannende Lektüre sucht, dem empfiehlt Jack, unser Berater für Unternehmenskultur und Teamtrainer, das Buch “Der Weihnachtshund” von Daniel Glattauer.

“… Sind unsere Hunde nicht zu beneiden? Keine Weihnachtseinkäufe, keine Hektik, kein Gedränge, keine nervenaufreibenden Stunden im Verkehrsstau. Ja, an so einem grauen Dezembertag, würden wir da nicht alle gern mit unseren Vierbeinern tauschen? Ja, das würden wir. Nur, wie singt doch Reinhard May so schön: “Den Kühlschrank müsste man uns schon aufmachen, wenn wir Hunde wären…”

Der kultige Kolumnist Daniel Glattauer, den die meisten spätestens seit “Gut gegen Nordwind” kennen, hat mit seinem ersten Buch “Der Weihnachtshund” eine amüsante Liebes-, Weihnachts- und Hundegeschichte geschrieben.

Zum Inhalt:

Max will vor Weihnachten flüchten und auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein Hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich. Katrin wird demnächst dreißig, und leidet unter Eltern, die darunter leiden, dass sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee …

Infos:

Daniel Glattauer: Der Weihnachtshund. Taschenbuch: 224 Seiten, Goldmann Verlag, Oktober 2009, ISBN-10: 3442467624

• Leichenschmaus

22.10.2009 • Anne Sarah

Leiche

Manchmal drehe ich Filme. Jetzt gerade ein Krimi für die ARD. „Wolfsfährte“. Ich bin die Leiche. Bei eisiger Kälte gilt es im Wald auf dem Boden zu sitzen und bloß nicht zu atmen oder zu zucken. Allein das Zittern zu kontrollieren fällt mir im Minirock schwer. Aber ich glaube ich war eine gute und ruhige Leiche. Zusammen mit Hinnerk Schönemann als Polizist waren wir auf jeden Fall ein Blickfang für andere Verkehrsteilnehmer.

“Wolfsfährte” (AT) ist eine Produktion der Tivoli Film in Koproduktion mit der ARD Degeto für Das Erste. Regie führt Urs Egger. Die Ausstrahlung im Ersten ist für 2010 geplant.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der ARD.

• Tanzende Türme

22.10.2009 • Anne Sarah

tanzendetürme

Auf Hamburgs sündiger Meile tanzt zukünftig nicht mehr nur feierwütiges Volk. Die hässlich-graue Bauruine (Reeperbahn 1) weicht bald den „Tanzenden Türmen“ von Stararchitekt Hadi Teherani. Die Abrissarbeiten für die alte Bowlingbahn haben begonnen. An deren Stelle werden zwei große Bürohäuser entstehen, welche aufgrund ihrer geschwungenen Form den Titel „Tanzende Türme“ tragen werden.

Die Ruine der Bowlingbahn stand zwölf Jahre lang leer. In drei Jahren sollen sich an ihrer Stelle die neuen Türme erheben. Die Pläne des Architekturbüros Bothe Richter Teherani sehen so aus: Die beiden Türme sollen mehr als 20 Stockwerke hoch werden und wie zwei Tanzpartner wirken. Das Erdgeschoss soll voraussichtlich der Mojo-Club nutzen. In die beiden 75 und 85 Meter hohen Türme sollen das Hamburger Büro der Züblin AG und Mitarbeiter des Baukonzerns Strabag einziehen. Das Projekt kostet 180 Millionen Euro.

Die Architektur habe das Zeug zum Wahrzeichen, sagte der Bezirksamtsleiter Mitte, Markus Schreiber. “Das wird ein besonderes Symbol auf St. Pauli.” Architekt Teherani erklärt seine Idee so: “Wie Mann und Frau, die sich zum Tango bewegen. Vielleicht auch die X-Beine einer Prostituierten, die auf dem Kiez nach Freiern Ausschau hält. In diesem lustigen, aus dem Boden schießenden Entwurf ist Musik und Sex.”

• Lach, grins, grübel

29.09.2009 • Anne Sarah

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Kein Twitter. Kein Blog. Keine SMS. Laut Wikipedia ist die Sprache nach wie vor die erfolgreichste Kommunikationsform des Menschen. Dass der Mensch nicht nur die Fähigkeit, sondern auch das Bedürfnis hat zu sprechen und mit anderen zu kommunizieren zeigt ein Experiment, welches Kaiser Friedrich II. von Staufen im 13. Jahrhundert durchführte. Er wollte wissen, welche Sprache ein Kind sprechen wird, wenn man es als Baby mit keiner Sprache in Berührung kommen lässt. Das Experiment endete tragisch: Die Babys, die von ihren Ammen keinerlei „Eideidei” hören durften, starben noch vor Erreichen des Kleinkindalters.

Heute werden mehr als 5.000 Sprachen auf der Welt gesprochen, ein Drittel davon in Afrika. Wissenschaftler schließen sie aber in relativ wenige Sprachfamilien zusammen, vermutlich weniger als 20. Alle geselligen Tiere – von Bienen und Ameisen bis zu Walen und Affen – kommunizieren miteinander, aber nur Menschen haben eine Sprache entwickelt, die aus mehr als einer Anordnung von bestimmten Signalen besteht.

Definition von Edward Sapir (1921): „Sprache ist eine ausschließlich dem Menschen eigene, nicht im Instinkt wurzelnde Methode zur Übermittlung von Gedanken, Gefühlen und Wünschen mittels eines Systems von frei geschaffenen Symbolen“.

1994 tauchte dann zum ersten Mal das Wort „World Wide Web“ auf. Wie hat das Internet inzwischen unsere Sprache verändert?
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